Veranstalter:
Die Stiftung Entwicklung und Frieden wurde 1986 auf Initiative von Willy Brandt unter Mitwirkung des damaligen Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten Johannes Rau gegründet. Die überparteiliche und gemeinnützige Stiftung versteht sich als Motor des deutschen und internationalen Diskurses über die politische und soziale Gestaltung der Globalisierung und von grenzüberschreitenden Problemen – kurz „Global Governance“. Sie will komplexe globalpolitische Themen verständlich und politikfähig machen und durch praxisnahe Handlungsempfehlungen zu drängenden Zukunftsthemen an der politischen Meinungsbildung mitwirken.
Als weltweit tätiges Bundesunternehmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer entwicklungspolitischen Ziele. Sie bietet zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt und fördert komplexe Reformen und Veränderungsprozesse auch unter schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern.
In Kooperation mit:
Das World Conference Center Bonn besteht aus dem ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages sowie dem Wasserwerk. Ab Anfang 2010 bietet der Erweiterungsbau mit angeschlossenem Hotel Platz für Veranstaltungen mit bis zu 5.000 Personen.
„UNO in Bonn – für nachhaltige Entwicklung weltweit“ – das Motto der Vereinten Nationen im UN-Campus direkt neben dem World Conference Center Bonn ist Leitmotiv auch für Bundesministerien, Wissenschaftseinrichtungen und Nichtregierungsorganisationen des internationalen Standortes. Als Konferenzort steht Bonn für Nachhaltigkeitsthemen von Klima über Frühwarnung bis biologische Vielfalt. Im sogenannten Kompetenzfeld der Nachhaltigkeit initiiert und unterstützt das World Conference Center Bonn auch selber Veranstaltungen wie z.B. in diesem Jahr die Fachkonferenz GreenMeetings Germany oder den Ersten Elektro-Mobil Kongress.
Die unmittelbare Nähe zu den Vereinten Nationen, der Deutschen Welle, den Unternehmenszentralen von Deutsche Post DHL, Postbank und Deutsche Telekom, den Häuser der Museumsmeile sowie zu einer Vielzahl internationaler Organisationen machen das World Conference Center Bonn zu einer Stätte des internationalen Dialogs, an der Zukunftsthemen von weltweiter Bedeutung diskutiert werden, um Antworten für die Zukunft zu finden.
Die Deutsche Welle ist der Auslandsrundfunk Deutschlands. Sie soll das Land „als europäisch gewachsene Kulturnation und freiheitlich verfassten demokratischen Rechtsstaat verständlich machen“. Insbesondere soll sie „deutschen und anderen Sichtweisen zu wesentlichen Themen sowohl in Europa wie in anderen Kontinenten ein Forum geben mit dem Ziel, das Verständnis und den Austausch der Kulturen und Völker zu fördern“. Dabei trägt sie auch zur Verbreitung der deutschen Sprache bei.
In Bonn und am Fernsehstandort Berlin produziert die Deutsche Welle ein multimediales journalistisches Angebot: DW-RADIO und DW-WORLD.DE in 30 Sprachen, DW-TV auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Spanisch.
Die DW-Akademie schult Medienfachkräfte aus Entwicklungs- und Transformationsländern. Führungskräften aus deutschen Unternehmen und Institutionen, die ins Ausland gehen, bietet sie Medientraining.
Finanziell unterstützt von:
Das Ziel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung ist die Stärkung der wirtschaftlichen und sozialen Kohäsion in der Europäischen Union durch Abbau der Ungleichheiten zwischen den einzelnen Regionen. EFRE finanziert:
- Direkte Hilfen bei Investitionen von Unternehmen (besonders kleiner und mittlerer Unternehmen) zur Schaffung von dauerhafter Beschäftigung;
- Infrastrukturen, insbesondere im Zusammenhang mit Forschung und Innovation, Telekommunikation, Umwelt, Energie und Transport;
- Finanzierungsinstrumente (Risikokapitalanlage, Fonds für regionale Entwicklung, …) zur Unterstützung der regionalen und lokalen Entwicklung und zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Städten und Regionen;
- Technische Hilfsmaßnahmen.
Als einziges Bundesland hat Nordrhein-Westfalen ein Ministerium geschaffen, das die wichtigsten Politikfelder der Zukunft unter einem Dach bündelt.
Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration setzt sich dafür ein, das Zusammenleben der Generationen mit neuen Ideen moderner zu gestalten, Familien mehr Hilfe zu bieten, Frauen und Männern gleiche Chancen zu ermöglichen und eine gleichberechtigte Teilhabe der Zugewanderten und ihrer Kinder am gesellschaftlichen Leben des Landes Nordrhein-Westfalens zu sichern. Weitere wichtige Anliegen sind ein harmonisches Miteinander der Kulturen und soziale Gerechtigkeit.
Das Ministerium engagiert sich zudem im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und arbeitet dabei eng mit seinem Partnerland Ghana und seiner Partnerprovinz Mpumalanga zusammen. Das Ministerium leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung der Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen.
UNO in Bonn – für nachhaltige Entwicklung weltweit!
19 Organisationen der Vereinten Nationen, darunter das Klimasekretariat, das Sekretariat zur Bekämpfung der Wüstenbildung und das Freiwilligenprogramm arbeiten von Bonn aus für eine weltweit nachhaltige Entwicklung. Bonn steht für Zusammenarbeit, Dialog und Synergieeffekte. Im Bonner Kraftfeld für Nachhaltigkeit engagieren sich neben den Vereinten Nationen Bundesministerien, wissenschaftliche Einrichtungen, Entwicklungsdienste, Wirtschaft und Medien, Nicht-Regierungsorganisationen und natürlich die Stadt Bonn selbst. All diese Institutionen wirken als als treibende Kraft für viele Nachhaltigkeitsinitiativen und -kooperationen von lokal bis global, vom Vor-Ort-Projekt bis zur Bildungsarbeit.
Wichtige Konferenzen haben dem Standort Bonn in den vergangenen Jahren zu weiterer Bedeutung verholfen und ihn international profiliert. Die UN-Vertragsstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt im Jahr 2008, regelmäßige Konferenzen des Klimasekretariates der Vereinten Nationen und das internationale Global Media Forum sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was den internationalen Konferenzstandort Bonn auszeichnet.
Die "Stiftung Internationale Begegnung der Sparkasse in Bonn" hat im Jahr 2005 ihre Tätigkeit aufgenom-men, um die internationale Begegnung und Zusammenarbeit in der Bundes- und UN-Stadt Bonn zu fördern. Bonn hat als internationale Stadt und durch seine Weltoffenheit eine einzigartige Stellung unter den deut-schen Städten. Stadt und Region bieten daher die besten Voraussetzungen, zu einem Ort des internationalen Dialogs zu werden.
Zu den Zielen der Stiftung gehört die Förderung
- der Völkerverständigung,
- der Entwicklungszusammenarbeit,
- der europäischen Integration sowie
- von Wissenschaft und Forschung in den Bereichen internationale Politik und Geschichte.
Die Stiftung verfolgt ihre Ziele, indem sie die Begegnung von Menschen und Kulturen fördert. Sie unterstützt daher Veranstaltungen und Kongresse mit internationaler Beteiligung oder führt eigene Veranstaltungen durch. Außerdem fördert die Stiftung die Aktivitäten von Institutionen und Vereinen, die sich für Völkerver-ständigung und den Dialog der Kulturen einsetzen. Auch hiermit kann ein Beitrag geleistet und das Enga-gement der Bürger angeregt werden.
Organisatoren der Workshops und des Beiprogramms:
(in alphabetischer Reihenfolge)
Eine Konferenz, um jungen Menschen die Ideale der Vereinten Nationen näher zu bringen - diese Idee veranlasste einige Studentinnen und Studenten der Universität Bonn im Jahr 2002 dazu, den Verein BIMUN/SINUB e.V. zu gründen. Das Ergebnis ist eine jährlich stattfindende Simulationskonferenz der Vereinten Nationen, die bis weit über die Grenzen Bonns hinaus bekannt ist und die sich kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel und Selbstverständnis von BIMUN/SINUB e.V. ist es, die Ideale der Vereinten Nationen zu verbreiten und insbesondere jungen Menschen aus aller Welt einen Einblick in das System der internationalen Politik zu gewähren. Kultureller Austausch, politische Bildung und internationale Verständigung stehen dabei im Mittelpunkt unserer Arbeit. BIMUN/SINUB e.V. ist ein gemeinnütziger Verein.
Das Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten (Convention on Migratory Species; CMS), auch bekannt als Bonner Konvention, ist ein zwischenstaatliches Abkommen der Vereinten Nationen zum Schutz von wandernden Tieren weltweit. Die unter den Anhängen der Konvention geschützten Tierarten reichen von Elefanten und Antilopen bis hin zu Walen und Fischen, sowie Fledermäusen und Zugvögeln. Diese Tierarten sind während ihrer Wanderzüge einer Vielzahl von Bedrohungen ausgesetzt, zum Beispiel durch die Jagd und Überfischung, Lebensraumzerstörung und den Klimawandel. Nur wenn alle Staaten entlang der Wanderrouten zusammenarbeiten, ist es möglich diese Tierarten effektiv zu schützen. Aus diesem Grund wurde CMS 1979 gegründet und ist seitdem als international führende Organisation zum Erhalt wandernder Tierarten hervorgegangen.
Aufgabe des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) ist es, die Bevölkerung des Landes Nordrhein Westfalen mit den Einrichtungen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen vertraut zu machen, das Verständnis für die aktuellen Vorgänge in der Weltpolitik zu fördern und das Interesse für zwischenstaatliche Beziehungen zu wecken. Eine herausragende Rolle kommt hierbei der Nachwuchsförderung, vor allem von Schülerinnen, Schülern, Studentinnen und Studenten zu. Ein Schwerpunkt der Arbeit des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. der DGVN liegt in der Unterstützung des UN-Standorts Bonn, dem wichtigsten Standort der Vereinten Nationen in Deutschland, und der Zusammenarbeit mit den dort zur Zeit 19 angesiedelten UN-Organisationen.
Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) mit ihrem Sekretariat in Bonn ist eine von 195 UNESCO-Nationalkommissionen und eine institutionell vom Auswärtigen Amt geförderte Mittlerorganisation der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Ihre rund 100 Mitglieder bilden das breite Spektrum der Institutionen und Zusammenschlüsse ab, die in Deutschland in den Kompetenzbereichen der UNESCO arbeiten: Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kom-munikation. Sie berät die Bundesregierung, den Bundestag und die übrigen zuständigen Stellen in allen Arbeitsbereichen der UNESCO. Sie koordiniert die Beiträge deutscher Exper-ten und der Zivilgesellschaft zu den Entwürfen des Programms und der Aktivitäten der UNESCO.
Auf der Grundlage eines einstimmigen Bundestagesbeschlusses koordiniert die DUK die Umsetzung der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in Deutschland. Die DUK wird in dieser Aufgabe durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.
EADI ist der Dachverband der europäischen entwicklungspolitischen Forschungsinstitute. EADI wurde bereits 1975 gegründet und hat seit Januar 2000 seinen Sitz in Bonn. Neben großen und kleinen Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen aus 29 europäischen Ländern sind gut die Hälfte der ca. 300 Mitglieder individuelle Wissenschaftler und Studenten aus dem Bereich der Entwicklungsforschung und Entwicklungszusammenarbeit.
Ziele des Verbands sind unter anderem:
- Die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung der europäischen Entwicklungsforschung;
- Informationsaustausch zwischen ForschernWissenschaft, der Zivilgesellschaft und der Politik in Europa und weltweit.
Als Aktivitäten zur Erreichung dieser Ziele dienen:
- Organisation von Konferenzen und Seminaren zu entwicklungspolitischen Themen;
- Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den Mitgliedern von EADI iin n derzeit 14 thematischen interdisziplinären Arbeitsgruppen;
- Organisation von Konferenzen und Seminaren zu entwicklungspolitischen Themen;
- Partnerschaftsprojekte mit internationalen Organisationen und Netzwerken;
- Publikation des European Journal of Development Research (EJDR), der EADI-Book Series und des zweisprachigen (Englisch und Französisch) EADI-Newsletters.
Zusätzliche Informationen über EADI und weitere Aktivitäten (EDC2020, EADI Portal, International Summer Schools Series, EL(at)ND, Master-Degree StudienTrainingsdatenbank) sind im Internet abrufbar.
Das Freiwilligenprogramm der Vereinten Nationen (UNV) ist eine Organisation der Vereinten Nationen zur Förderung von weltweiter Freiwilligenarbeit für Frieden und Entwicklung. Freiwilligenarbeit kann das Tempo und Wesen der Entwicklung verändern, und von ihr profitiert sowohl die Gesellschaft als Ganzes als auch der einzelne Freiwillige. UNV leistet einen Beitrag zu Frieden und Entwicklung, indem es weltweit für Freiwilligenarbeit eintritt, Partner ermutigt, Freiwilligenarbeit in ihre Entwicklungsprogramme einzubeziehen, und indem es Freiwillige mobilisiert.
Die IFOAM ist die internationale Dachorganisation des ökologischen Landbaus und wurde 1972 gegründet.
Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits über 750 Mitgliedsorganisationen in mehr als 108 Ländern unter IFOAM vereinigt. Zu den Mitgliedern gehören beispielsweise Öko-Anbauverbände, Unternehmen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft, Forschungseinrichtungen sowie einzelne Öko-Landwirte. IFOAM übernimmt die internationale Koordination dieser unterschiedlichen Interessengruppen unter Ausrichtung an einem gemeinsamen Leitbild. Das übergeordnete Ziel der IFOAM ist die Etablierung einer ökologisch, sozial und ökonomisch ausgewogenen und verantwortlichen Politik.
InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Personalentwicklung, Weiterbildung und Dialog. Unsere Capacity Building-Programme richten sich an Fach- und Führungskräfte aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Wir arbeiten im Auftrag der Bundesregierung mit an der Umsetzung der Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Zudem führen wir Bildungsprojekte in Deutschland zu Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung durch. Jungen Menschen aus Deutschland geben wir die Chance, in einem Austausch weltweite Erfahrungen zu sammeln.
Als unabhängige, gemeinnützige Organisation fördert das BICC Frieden und Entwicklung.
Auf Grundlage von anwendungsorientierter Forschung leistet das BICC Beratungstätigkeit, gibt politische Empfehlungen und bildet aus. Der internationale Mitarbeiterstab führt eigene und von Förderern und Auftraggebern finanzierte Projekte durch.
Das BICC sammelt und veröffentlicht Informationen, erstellt Gutachten und Publikationen und stellt diese Materialien NGOs, Regierungen und privaten Organisationen zur Verfügung. Es ist Mitherausgeber einer internationalen wissenschaftlichen Schriftenreihe (Sustainable Peace and Global Security Governance) und des Jahrbuchs „Friedensgutachten“.
Das Konversionszentrum organisiert regelmäßig Ausstellungen, Konferenzen, Expertenworkshops und Vortragsveranstaltungen.
Das BICC wurde 1994 mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) als gemeinnützige GmbH gegründet.
Die Tourismus und Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (T&C) wurde 1996 im Rahmen der Ausgleichsmaßnahmen Bonn / Berlin gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Stärkung der Tourismusregion Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler,
Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden Tourismus- und Eventwerbung sowie eines nationalen und internationalen Ticketings.
Zu den Aufgaben der T&C gehören: Ticketing BONNTICKET, Kongress-Service, Kooperation mit in- und ausländischen Reiseveranstaltern, Zimmervermittlung und Vermittlung von Pauschalen, Marketing der Tourismusregion Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für In- und Ausland, sowie Projektmanagement und Produktentwicklung.
Die als Ergebnis des Umweltgipfels von Rio entstandene Konventionen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation ist ein Instrument, das erstmals auf die Problematik der Landverödung in den Trockengebieten aufmerksam gemacht hat, in denen einige der weltweit am stärksten gefährdeten Ökosysteme und Menschen angesiedelt sind. 13 Jahre nach dem Inkrafttreten profitiert die UNCCD von einer großen Anzahl an Mitgliedsstaaten und wird als ein Instrument angesehen, das einen dauerhaften Beitrag zur weltweiten Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung und zur Armutsreduzierung leisten kann.
Das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) ist ein internationales und transdisziplinär ausgerichtetes wissenschaftliches Forschungsinstitut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Das Institut begann seine Forschungsaktivitäten im Jahre 1997 und startete 1999 sein internationales Graduiertenprogramm für Entwicklungsforschung.
Das ZEF will mit seiner Forschung und Ausbildung zur Armutsbekämpfung und zu nachhaltiger Entwicklung in Entwicklungsländern beitragen. Dies geschieht in enger Kooperation mit Wissenschaftlern und Partnerinstituten auf der ganzen Welt.
ZEFs Forschungsansatz ist transdisziplinär und integrativ: Natur- und Sozialwissenschaftler sowie Ökonomen erarbeiten gemeinsam und in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Partnerinstituten vor Ort Forschungsfragen und Lösungsansätze für entwicklungsrelevante Probleme. ZEF führt momentan Projekte durch in u.a. Ghana und Burkina Faso, Usbekistan, Afghanistan, Äthiopien, Vietnam, Indien und Südafrika.
ZEF’s internationales Graduiertenprogramm bildet Nachwuchswissenschaftler sowie Entscheidungsträger für und in Entwicklungsländern aus. Seit 1999 haben 402 Wissenschaftler aus 77 Ländern am Programm teilgenommen. Die meisten von ihnen sind in ihre Heimatregionen in Afrika, Asien und Südamerika zurück gekehrt.
























